
Es gibt immer Klischees und typische Familien, somit auch in Frankreich. In der Erziehung im Allgemeinen sind die Franzosen autoritärer und strenger, was möglicherweise auch mit der Abhängigkeit von den Eltern bis zum eigenen Fortbewegungsmittel zusammenhängt. Wiederworte bzw. Diskussionen und Kompromisse sind keine Regel. In vielen Familien tritt der Fall der Verantwortung mit der Volljährigkeit ein, wo sie ihr Leben dann (halbwegs) selbst in die Hand nehmen sollen.
Weil viele Franzosen in Dörfern, ohne Geschäfte und Unternehmungsmöglichkeiten leben muss Organisation vorhanden sein.
Das Familienoberhaupt, im meisten Fall der Mann, hat das Sagen, wobei die Frau für den Haushalt zuständig ist, auch wenn sie ebenfalls berufstätig ist. Durch die langen Schul- und Arbeitstage, bleibt in der Familie selber nur das Abendessen und vor allem die Wochenenden zusammen. Auch das Familienleben hat natürlich seinen normalen Rhythmus, wobei der Fernseher bei dem Großteil der Familien als wichtiger Bestandteil dieser ist, da er rund um die Uhr ,,mitredet“ auch ohne wirkliche Zuhörer und Essensunterhalter.
Die Schulausbildung und vor allem die Schulzeit ist, wie in Deutschland wichtig, doch dort verlassen sich die Eltern extremer darauf, das die Lehrer die Schüler mit Strenge und Autorität lehren. Durch Ganztagsschulen in ganz Frankreich angefangen im Alter von zwei oder drei Jahren, haben die Eltern normalerweise keine Versorgungsprobleme für ihre Schützlinge im Alltag.
Franzosen sind im Großen und Ganzen Tierliebhaber, somit gibt es sehr viele Familien die mindestens ein Haustier haben, die gut gepflegt sind und durch die Natur ihr Leben in vollsten Zügen genießen können.
Es gibt immer Ausnahmen und andere Erziehungsmaßnahmen in den Familien, wie überall auf der Welt, doch im Vergleich zu Deutschland sind die Franzosen strenger, doch lieben ihre Familien und es die Zeit mit ihren Verwandten zu verbringen. Die Familienfeste sind immer ein großes Zusammenkommen, wo gut gespeist und getrunken wird!