
Essensgewohnheiten
In Frankreich ist das Essen eine geregelte und zeitintensive Angelegenheit, die ein wichtiger Bestandteil des französischen Lebens ist und bei der in der Regel die ganze Familie zusammenkommt. Man isst nicht nur mehr, sondern auch langsamer - zumindest am Wochenende wenn die Zeit vorhanden ist- und tauscht Neuigkeiten über seinen Tag und die letzte Mahlzeit aus, auch wenn nebenbei der Fernseher läuft.
Nach dem relativ klein gehaltenen "petit déjeuner" wird pünktlich um 12 Uhr die erste warme Mahlzeit eingenommen. Nachmittags gibt es Kuchen, Obst und andere Schleckereien gegen den kleinen Hunger gefolgt von dem letzten und auch warmen Essen des Tages. Beim Essen im ganzen Franzeland ist Baguette und stilles Wasser Standard, sowie mindestens zwei bis drei Gänge: entrée, plat und dessert, auch wenn dieses nur ein Joghurt oder eine Frucht ist.
Zwischen diesen Zeiten ist es jedoch empfehlenswert, nichts zu konsumieren, um eine ungewollte, doch in der Regel schnell, einfach und zwangsläufig eintretende Gewichtszunahme zu verhindern und außerdem nicht den geregelten Tagesablauf zu stören!
Bei Festen, z.B. Weihnachten und Neujahr kommt die ganze Familie zusammen, um viele verschiedene Gänge mit Köstlichkeiten zu genießen, bei denen man jeweils nur ein bisschen essen sollte, um noch fähig zu sein, nach Stunden vorzüglicher Kost und alkoholischen Tranks ins Bett zu rollen.