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Das
Weihnachtsmahl |
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Deutsche brauchen in Frankreich am 24. ein gutes Durchhaltevermögen
Wenn's um Essen geht, sind die Franzosen immer dabei. Das weiss, glaub' ich, jeder. Doch für alle, die Weihnachten noch nie in Frankreich verbracht haben, kommt die Überraschung. Von unserer Gastfamilie wurden wir vorher natürlich schon vorgewarnt, dass am 24. ein grosses Essen geplant sei. Bald war es dann auch soweit. Abends sass jeder Deutsche mit seiner Gastfamilie am Tisch, interessiert und neugierig auf all die "Leckereien", die einen erwarten würden. Ein typisches Weihnachtsessen könnte zum Beispiel so aussehen: Man beginnt mit einem Apéro wie z.B. ein Schlückchen Blanquette und dazu kleine Häppchen. Weiter geht's mit einer harmlosen Suppe von der Omi, gefolgt von einem Salat und Fois Gras. Schon jetzt fängt man an zu bezweifeln, ob man noch mehr essen kann. Doch noch lange ist nicht Schluss. Als vierte Vorspeise folgen Muscheln und Austern, wo sich der ein oder andere schon überwinden muss, es zu probieren. Als Belohnung gibt es das Hauptgericht: Fleisch von der Ente mit Kartoffelbällchen. Danach gibt's Baguette mit den verschiedensten Käsesorten und einer riesigen Auswahl an Früchten. Jetzt gibt es erstmal einen "Verdauungs-Kaffee". Für die Naschkätzchen bzw. die, die noch etwas essen können, gibt es Kuchen und als Letztes Eis. Das ganze Essen wird mit gutem Wein begleitet, wobei der ein oder andere es beim Trinken manchmal übertreibt. Während des Essens und vor allem danach ist die Stimmung locker und fröhlich. |
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