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Praktikumsbericht von lena
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| Mein Praktikum habe ich in einem Feriencentre für Kinder absolviert. In dem Centre, welches gross war, waren die Altersstufen von 6 bis 16 Jahre verteilt. Ich war bei den 6- bis 8Jährigen. Eigentlich mag ich Kinder, und mit Lärm habe ich auch keine Probleme, jedoch, wenn 32 kleine Schreihälse so laut wie sie können 'rumschreien, geht einem das nach ein paar Tagen auch auf die Nerven. Es gab dann auch sogenannte "Stillarbeitsphasen", die waren dann auch nur halb so laut. Doch an so was gewöhnt man sich schnell. Was ein bischen länger gedauert hat mit dem Gewöhnen, das waren die französischen Erziehungsmethoden. Die Kinder in diesem Camp waren unglaublich hilfsbereit. Immerzu wollten sie beim Aufräumen helfen, wollten beim Mittagessen das Essen servieren oder neues Wasser holen... Doch sie durften nicht. Sie waren gezwungen, sitzen zu bleiben, und wer unerlaubt aufstand, wurde angeschrieen und schlimmstenfalls in eine Ecke gesetzt, und er durfte für eine ganze Zeit lang die Wand anstarren und nicht spielen und nicht reden. So, nun ja, das sind die Eigenarten. Das mag vielleicht alles ganz schrecklich klingen, aber das Praktikum war echt gut. Ich erzähle Euch einfach mal einen ganz normalen Arbeitstag: Dieser fängt um 7:15 Uhr an, duschen, frühstücken und um 8:00 zum Treffpunkt gehen, wo die Kinder eingesammelt werden. Dort wartet man mit den anderen Erzieherinnen auf die Kinder und fährt dann in einem Reisebus zum Praktikumsplatz. Dann versammeln sich alle 6- bis 8Jährigen in ihrem Raum und spielen oder malen. Auch wird dann gebastelt. Wir haben z.B. kleine Trommeln gebastelt. Dann um 12:00 Uhr versammelt sich das ganze Centre in der Kantine, und es gibt Mittag. Jedem Betreuer werden 7 Kinder zugewiesen, die wir dann bedienen mussten. Also, auffüllen und dafür sorgen, dass sie keinen Unfug bauen. Nach dem Essen sind wir oft baden gegangen. Das war das Praktische, das Centre liegt genau an einem Badesee. Nach dem Baden wurde wieder gemalt und gespielt bis 16:00 Uhr. Dann gab es das "goûter". Das ist Süssigkeiten essen mit Sirup trinken. Auch hier muss man die Kinder bedienen. Nach dem "goûter" brachten einen die Busse wieder nach Hause. So war dann jeder Tag ausser mittwochs. Dann war Ausflugstag. Wir waren z.B. eine Grotte besichtigen oder im Aquapark in Narbonne. Also, das Praktikum kann ich jedem weiterempfehlen, der Kinder mag und mit Lärm nicht so grosse Probleme hat. Es hat mir Spass gemacht, und man lernt nebenbei noch viele neue Vokabeln, da die Kinder viel mit dir sprechen. Es hat echt Spass gemacht, selber einmal eine "Animatrice" zu sein und nicht immer nur animiert zu werden. Léna |
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