Centre des loisirs (Maternelle) 3-6 ans

Mein Praktikum im Kindergarten dauerte nur 2 Wochen. Da meine Freundin auch mal eines im Kindergarten gemacht hat und wir beide eben gerne kleine Kinder mögen, dachte ich, wäre es ganz gut, wenn ich auch so ein Praktikum machen kann. Der erste Tag war jedoch nicht so toll. Alles war so ungewohnt laut, stressig, mit viel Randale, Gestreite und Geheule. Ich war ein bisschen geschockt, weil ich es mir ruhiger vorgestellt hatte und wollte eigentlich nur noch weg da. Doch die nächsten drei Tage waren schon besser. Einige Betreuer waren mit neun der 27 Kinder zum Zelten in ein Indianercamp gefahren. So war es schon etwas ruhiger im Kindergarten, und ich hatte es einfacher, mich einzugewöhnen. Die Kinder waren auch sehr aufgeschlossen und hatten keine Probleme damit, mich alles Mögliche zu fragen...

Allgemein fand ich, dass mit den Kindern viel gemacht wurde. Es gab immer Abwechselung, mal wurde im Wasser geplanscht, mal kreativ mit Pinsel und Farbe gearbeitet, mal gebastelt und ein anderes Mal verschiedene Spiele gespielt. Zudem fand ich die Erziehungsmethoden dort ganz gut. Es wurde nicht geschlagen, nicht so viel geschrieen und herumgezerrt, sondern man hat den Kindern klare Anweisungen gegeben und ihnen jeder Zeit alles erklärt.

Mit den Kindergärtnerinnen verstand ich mich gut. Sie waren sehr lustig und kamen mir selbst manchmal noch wie Kinder vor. Das Einzige, was mir an meinem Praktikum nicht so gut gefallen hat, waren die Arbeitszeiten, verglichen mit denen der anderen Praktikantinnen. Wir gingen als fast erste aus dem MJC (ca.08.00) und kamen als letzte zurück (ca.19.00). Das war ein bisschen doof.

Insgesamt war mein Praktikum ganz okay, doch ich bin auch froh, dass es nur zwei anstatt drei Wochen gedauert hat. Ich glaube, jedes Praktikum hatte seine guten und seine schlechten Seiten. Also ist es auch gut, dass ich im Kindergarten war, denn so musste ich wenigstens nicht putzen, (wie im Hotel) und auch keine Kückenbeine ausreißen (wie im Vogelpark).

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