Mein Praktikum im Hotel

Mein Praktikum wollte ich irgendwo machen, wo ich für den Anfang meines Frankreichaufenthaltes möglichst viel Französisch sprechen könnte. Ein Hotel schien mir dafür der geeignete Platz, wei ich mir erhoffte, dort viel mit den Gästen reden zu können.

Also habe ich für drei Wochen einen Praktikumsplatz im Best Western Hotel Dojon bekommen. Ich sollte erst eineinhalb Wochen beim Frühstück arbeiten und anschliessend hinter der Rezeption. Beim Frühstück habe ich schon schnell gemerkt, dass dort morgens alles sehr hektisch abläuft. Ich konnte mithelfen, Geschirr abzutrocknen und einzuräumen, Tische abzuräumen und wider aufzudecken und das Buffet nachzufüllen.

Mit den Gästen kam ich kaum ins Gespräch. Ich durfte sie nur fragen, was sie gerne trinken möchten. Wenn das Frühstück für die Gäste beendet war, musste ich mithelfen, den Raum aufzuräumen, für den nächstenTag vorzubereiten und Staub zu saugen. Danach hatte ich oft das Gefühl, dass das Personal selber nicht wusste, was für Aufgaben sie mir geben sollten. Ich musste dann Fensterputzen, den Garten harken, was bei der Hitze nicht nur total ätzend war, sondern auch überflüssig, weil es einen Gärtner gab. Auch sonst hatte ich oft den Eindrcuk, dass ich dem Personal eher lästig als eine Hilfe war. Sie waren zwar nie unfreundlich, aber sie haben sich auch nicht wirklich für mich interessiert. Als ich dann zur Rezeption wechseln konnte, war ich sehr erleichtert und hoffte, nun wenig zu putzen und mehr Kontakt zu Gästen zu haben. An der Rezeption durfte ich dann Gäste auf ihr Zimmer führen oder nach einiger Zeit auch ihre Fragen beantworten. Das hat noch am meisten Spaß gemacht, weil ich so die Chance hatte, etwas mehr zu reden. Außerdem wurde mir das Computerprogramm etwas näher erklärt, so dass ich Reservierungen eingeben konnte. Natürlich musste ich auch solche Aufgaben wie Zettel falten und sotieren, kopieren oder faxen machen, die einfach zur Rezeption dazu gehören. Leider habe ich mich auch sehr oft gelangweilt, weil es für mich nichts zu tun gab und das Personal keine Zeit für mich hatte.

Insgesamt würde ich sagen, dass das Praktikum eine neue Erfahrung für mich war, die nicht immer leicht war und dass ich jetzt weiß, dass ich später nie im Hotel arbeiten möchte. Für mein Französisch hat es leider auch nicht so viel geholfen, weil ich überwiegend nur Englisch mit den Gästen gesprochen habe. Dennen, die auch ein Praktikum im Hotel machen wollen, würde ich raten, hinter der Rezeption zu arbeiten, um nicht putzen zu müssen.

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