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Persönlicher Bericht von Jasmin
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Sprachkurs: |
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Gastfamilie: Die ersten Tage in meiner Gastfamilie fühlte ich mich eher fremd. Zum Glück war ich nicht ganz alleine, denn bis zum Schulbeginn wohnte Lara, deren eigene Gastfamilie noch im Urlaub war, bei mir. So hatte ich anfangs ein bisschen Unterstützung. Bald hatte ich mich dann aber auch eingelebt und an Familie und Umfeld gewöhnt. Meine Gasteltern empfand ich die ersten Wochen als sehr rücksichtsvoll und verständlich. Sie erwarteten nicht gleich von mir, dass ich ihnen meine Lebensgeschichte erzähle oder viel Zeit mit ihnen und meinen Gastgeschwistern verbringe. Sie bedrängten mich nicht und waren auch nicht beleidigt, wenn ich viel Zeit in meinem Zimmer verbrachte. Mit meiner gleichaltrigen Gastschwester verstand ich mich eigentlich recht gut; doch in der Schule trennten sich dann unsere Wege. Sie hatte ihre Freunde und ich meine. So hatten wir den Rest des Aufenthaltes nicht mehr viel miteinander zu tun. Mit meinem gerade 15-jährigen Gastbruder war das noch mal eine ganz andere Sache. Anfangs war er ziemlich anstrengend und nervig, und ich konnte gut nachvollziehen, warum meine Gastschwester sich des öfteren mit ihm streitet. Doch inzwischen kommen wir miteinander aus. |
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| Positives: Insgesamt gesehen war meine Gastfamilie ganz okay, und im Vergleich zu anderen hatte ich es doch relativ gut. Obwohl beide Elternteile berufstätig sind, haben sie sich Zeit mit mir genommen und waren auch kompromissbereit. |
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Negatives: Schule: Franzosen: |
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Freizeit: Freizeit hat man in Frankreich ehrlich gesagt nicht so viel. Von 7 Tagen die Woche bleiben nur der Mittwochnachmittag, wo man die Möglichkeit hat, eines der Sportangebote wahrzunehmen, und das Wochenende, wobei man am Sonntag nicht wirklich viel machen kann. Ich persönlich habe Mittwoch nachmittags keinen Sport getrieben, sondern meine freie Zeit mit Freunden und/oder Corinna in Limoux verbracht. Am Wochendende gab es meist nichts zu tun, und da auch in meinem Dorf von 600 Einwohnern nicht viel los war, musste ich mich rechtzeitig um eine Mitfahrtgelegentheit nach Limoux kümmern, falls ich etwas unternehmen wollte. Die Franzosen sind nämlich eher nicht so gut auf Spontaneität zu sprechen sondern bevorzugen es, wenn alles mit vorheriger Planung erfolgt. |
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Weihnachten: |
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| Bilanz/Fazit: Heimweh hatte ich hier ehrlich gesagt relativ wenig, und auch wenn es zwischendurch schwierige Zeiten gab, muss ich doch sagen, dass 6 Monate Frankreich ein tolles Erlebnis sind. Nicht nur, dass man sich charakterlich verändert, sondern auch dass man hier viele Erfahrungen sammelt, die einem im späteren Leben durchaus nützlich sein können. Ein Grund, weshalb ich so einen Aufenthalt nochmal machen würde ist, um vieles, was ich falsch gemacht bzw. falsch angefangen habe, noch mal zu versuchen. Denn wenn ich z.B. anfangs nicht so oft mit den anderen Deutschen zusammengehockt hätte, wäre es mir leichter gefallen, französische Kontakte zu knüpfen. Aus Fehlern lernt man eben. |
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| jasminjuergensen@web.de | ||||||||||||||
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