|
|
|
Praktikum:
Anmerkung des Veranstalters:
Zensur findet natürluch keine statt, aber wir ziehen unsere Schlussfolgerungen aus diesen Berichten, neue Praktikumsstellen werden gesucht, auch wenn z.B. das Theater in den beiden vorangegangenen Jahren sehr grossen Anklang gefunden hatte, allerdings hat hier die Theaterleitung gewechselt...
Die zweite Phase des Programms sah ein 3-wöchiges Praktikum vor. Die Erfahrungen waren für uns alle sehr unterschiedlich.
Nina,Gesche und Lena waren im Theater von Carcassonne und haben bei der Gestaltung des alljährlichen Theaterfestivals mitgewirkt. Was zuerst total toll klang artete später in Programme verteilen, Karten abreissen und Klo putzen aus. Positiv war andererseits, dass sie sich mehrmals das Stück kostenlos ansehen konnten und das Essen in der Kantine war gut (sehr selten bei französischen Kantinen.) Das Theater befindet sich in der Cité und zum Verteilen der Prospekte durften sie sich mit den Kostümen des Theaters verkleiden. Insgesamt waren alle drei von dem Praktikum enttäuscht, weil es ihre Erwartungen nicht erfüllt hat.
|
|
|
|
|
|
Sebastian und Katharina haben ihr Praktikum bei Roudel gemacht und bei einem anderen Austausch von Roudel mitgearbeitet. Die Arbeitszeiten waren sehr lang, aber dafür konnten sie auch an allen Ausflügen der anderen Austauschgruppe teilnehmen. Die beiden hatten die Gelegenheit, die Organisation von Roudel und deren Mitarbeiter besser kennenzulernen. Die beiden fanden ihr Praktikum interessant, aber anstrengend.
Viktoria hat ihr Praktikum in einem Bioladen in der Innenstadt von Carcassonne absolviert. Ihre Hauptaufgabe bestand darin, die Regale aufzufüllen und die Biokost im Laden zu probieren, was ihr wenigstens ein paar Vitamine zuführte. Für ihre Französisch-Fortschritte fand sie ihr Praktikum nicht sehr effektiv.
|
|
|
|
Manuel war eine Woche mit einer lokalen Band auf Tour, die der Gastvater von Katharina leitet. Seine Aufgabe war, die Bühne auf- und abzubauen und ansonsten hat er sich mit den Bandmitgliedern, mit denen er sich gut verstanden hat, besoffen, oder er hat geschlafen und die Tage verpennt. Die restlichen 2 Wochen hat er in seiner Gastfamilie verbracht. Sein Praktikum hat ihm, im Gegensatz zu dem Aufenthalt in seiner Gastfamilie gut gefallen.
Ich, Johanna, habe meine Zeit in einem Internetcafé verbracht. Ich musste erst Mittags anfangen und konnte fast immer schon um 4 gehen und gearbeitet habe ich so gut wie nie. Die meiste Zeit habe ich (kostenlos) im Internet gesurft, Orangina getrunken und sonst gelegentlich die Gäste bedient (Kaffee gemacht) oder die Computer abgewischt. Die Leute, mit denen ich zusammen "gearbeitet" hab, waren auch alle ziemlich nett. Ich fand mein Praktikum ziemlich locker.
Ich, Isabel, habe mein Praktikum auf einem Reiterhof gemacht. Ich habe mir von diesem Praktikum ziemlich viel versprochen, doch meine Erwartungen wurden sofort nach meiner Ankunft enttäuscht. Aus Platzmangel musste ich in einem Zelt im Garten schlafen (unter uns: schweinekalt) und auch mit den Besitzern habe ich mich nicht gut verstanden. Da mich nach 9 Tagen ein "monströser" Virus befallen hatte, musste ich meinen Aufenhalt vorzeitig abbrechen, was ich nicht weiter bedauert habe da meine Aufgaben nur aus Stall ausmisten (bis zu 3 mal am Tag!), Leder fetten und Küchenarbeit bestanden. Krankheitsgott ich huldige dir!!!
|
|
|
|