Persönlicher Beitrag von Manuel

Name: Manuel Topell

Alter: 16

Wohnhaft: Norderstedt

E- Mail: die_dritte_halbzeit@hotmail.com

Jaaa... Wie alles anfing: Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde, auf der Erde siedelte er eine besonders komische Spezies an, den Menschen. Nach tausenden von jahren entsprang dieser Spezies ein besonders komisches Exemplar, meine Wenigkeit. Über meine Mutter erfuhr ich von dem Austauschprogramm von ROUDEL. Nach vergeblichen Versuchen, mich bei anderen Organistaionen für ein (halbes) Jahr nach Frankreich oder in die französchisch sprechende Schweiz zu gehen, meldete ich mich bei ROUDEL an. Nach einem Vorbereitungstreffen ging es denn endlich los. In Carcassonne (im folgenden Carca genannt) angekommen, wurden wir von zwei Mitarbeiterinnen abgeholt und sahen uns dem ersten Problem entgegen: viel zu grosse Koffer für viel zu kleine Autos. In der darauffolgenden Woche wurden wir im MJC beherbergt und hatten einen Französischintensivkurs. Nachmittags haben wir dann Sachen wie Kajakfahren oder Höhlenkraxeln gemacht. Zu meinem Praktikum kam ich dann in die (erste) Gastfamilie: eine alleinerziehende Frau mit einem zehnjährigen Sohn. Das Praktikum selber habe ich in einer Band verbracht, die auf Dorffesten spielt. Ich musste Bühnen auf- und abbauen, um zwei Uhr Nachmittags ging es los und gegen Vier in der Nacht ging es zum schlafen. Geschlafen wurde im Tourbus (!) und während der Fahrt. Den Rest der Ferien habe ich in der Gastfamilie verbracht. Am Anfang lief auch noch alles gut. bis ich in die Schule in Limoux kam. In der Schule selber lief eigentlich auch alles perfekt, nicht zu viel und zu schwerer Unterricht, nette Leute in der Klasse, aber die Gastfamilie.... Das war ein Thema für sich. Ich hoffte immer auf Besserung, welche allerdings ausblieb. deshalb beschloss ich unter Einflussnahme anderer (Danke an Isa und Sebo), die Familie zu wechseln. Nach einigem Hin und Her war es dann auch so weit und aus Limoux bleiben mir neben einigen Fotos und verblassender Erinnerung nur einige Freunde. Dann kam ich in Gastfamilie Nummer 2 und ab da ging es bergauf. Ich war fortan in Carca in der Schule und konnte mich schnell eingewöhnen, da einige Mitschüler die gleiche Wellenlänge zu haben schienen. Wir verstanden uns auf Anhieb und freundeten uns an. Auch die Gastfamilie war schlicht und einfach SUPER. Gutes Essen (im Gegensatz zu TK-kost in Limoux) nette Leute, mit denen mal scherzen kann oder auch ernste Dinge besprechen kann (Limoux: kein Gespräch, nur der Gastbruder wurde geschlagen), usw. Einzig das Dorf war so gut wie tot, was aber durch die Anwesenheit eines Jugendlichen in meinem Alter wettgemacht wurde. Und Sebastian war fast jedes zweite Wochenende bei mir, die Anderen war ich bei ihm. Mit der Familie habe ich dann auch mal öfter Ausflüge gemacht, zum Schlittschuh laufen, nach Narbonne, Toulouse, usw. Um ein Schlusswort zu finden: Ich hatte meinen Spass et "je ne regrette rien"!
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