Die Landschaft fand ich sehr schön, besonders den Süden, da er einen wilden Charm, kombiniert mit Südsee-Flair besitzt...
Die Strände die wir besuchten waren zum Baden eher ungeeignet, wie besonders Michi ja feststellen musste...
Sportliche Aktivitäten gab es ja eher wenig, der Schwerpunkt lag aber auch woanders, war also durchaus OK.
Aufgefallen ist mir zunächst, das es im Vergleich zu Deutschland anscheinend viele Jugendliche auf der Insel gibt. Gleichzeitig habe ich (auch in Gesprächen mit Einheimischen) erfahren, dass es kaum Zukunftsperspektiven für sie auf der Insel gibt ( Jugendarbeitslosigkeit bei 40%)...
Die Wirtschaft wird vor allem durch Hilfe aus Frankreich am Laufen gehalten., die Importe betragen ein vielfaches der Exporte. Seit das Zuckerrohr an Bedeutung verloren hat, ist eine wesentliche Wirtschaftsstütze weggefallen...
Die Geschichte der Insel spiegelt sich in der Architektur, Kultur und vor allem in der Bevölkerungsmischung wieder, so gibt es die verschiedensten Bevölkerungsgruppen die sich durch eine eigene Kultur und auch Religion voneinander unterscheiden, gleichzeitig aber ein Volk, die Kreolen, bilden.
Auch wenn der Lebensstandart unter dem in Frankreich liegt, ist er weit höher als in der Region allgemein.

JAN

Im Bereich des Lebensniveaus schien es mir große Unterschiede zu geben, in St.Denis traf man große Willen mit Mercedes vor der Tür genauso an wie kleine „Slums“ aus Wellblech.
Die besten Positionen in der Verwaltung werden meist von Franzosen (aus Frankreich) besetzt, die sich dann trotz der hohen Lebenshaltungskosten einen hohen Lebensstandard leisten können.
Aufgefallen ist mir außerdem, dass auf der Insel viel Wert auf Autos (meist neu) gelegt wird und diese ein Statussymbol darstellen.