Bad Krozingen ist eine auf den Kurbetrieb ausgerichtete Gemeinde im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und hat rund 14000 Einwohner. Die Parksiedlung ist das größte Wohngebiet in Bad Krozingen und wurde Ende der 70er Jahre auf einem ehemaligen Gewerbegebiet erbaut. 1993 wurden Bodenverunreinigungen (v.a. durch Quecksilber) festgestellt, die aus der früheren gewerblichen Nutzung des Geländes stammen. In der Folge entstand eine umfassende Diskussion über
Bad Krozingen Der Strukturwandel Bad Krozingens zum Kurort begann 1910 mit der Erschließung einer Thermalquelle. 1933 wurde dem Ort der Titel "Bad" zuerkannt, nach dem zweiten Weltkrieg erfolgte durch den Ausbau des Gesundheitswesens ein steiler wirtschaftlicher Aufschwung. Die Gemeinde richtete sich auf den Kurbetrieb aus und verzichtete auf die Ansiedlung von Industriebetrieben. Nachdem seit den 80er Jahren im Gesundheitswesen gekürzt wird, bemüht sich Bad Krozingen durch Investitionen neben den Therapiegästen auch Gesundheits-, Sport- und Erholungsurlauber anzusprechen. Die Ausrichtung der Gemeinde auf den Kurbetrieb führt mangels Industrieunternehmen u.a. zu geringen Gewerbesteuereinnahmen, so daß der finanzielle Spielraum bei Neuinvestitionen begrenzt ist und Interessen sorgfältig abgewägt werden müssen.
Die Parksiedlung Die Parksiedlung zählt rund 1200 Bewohner und erstreckt sich auf einer Fläche von 8,3 ha. Das Gelände der Parksiedlung befindet sich in zwei Wasserschutzgebieten: Die Parksiedlung liegt im Schutzgebiet der Bad Krozinger Thermalwasserquellen und im Wasserschutzgebiet der Freiburger Energieversorgungsbetriebe, die in der Nähe einen Trinkwasserbrunnen unterhalten. Das Thermalwasser ist aufgrund wasserundurchlässiger Schichten nicht durch die Altlasten gefährdet, das Grundwasser dagegen ist schadstoffbelastet. |