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Die CD-Rom
a) Einsatz vor dem Seminar: die CD-Rom und ihre Informationen sollen zunächst zur Vorbereitung von Seminaren / Begegnungen benutzt werden: Anpassung der Methode an die realen Gegebenheiten, Vorbereitung der Besichtigungen, u.s.w. Sie soll vor allem dabei helfen, im Internet Webseiten zu finden, als Informationsquellen für dieTeilnehmerInnen während der Begegnung. Ausserdem enthält sie eine Vielzahl von Informationen und pädagogischen Methoden zur konkreten Durchführung der Seminare und kann somit die Aufgaben der TeamerInnen / VeranstalterInnen erleichtern.
-erstens: Sie bietet Training und Übungen zu den Methoden der Reportage, der Nachforschungen und dem Fragenstellen an, die bei unserer Annäherung an die Umweltproblematik vermittelt werden sollen: zum Beispiel zielen die Zeitungsartikel, die zu bestimmten Themenkreisen zusammengestellt wurden, darauf ab, die TeilnehmerInnen mit komplexen Problemen zu konfrontieren, die keine einfachen Lösungen zulassen und eine fächerübergreifende Fragestellung erfordern . Andererseits sollen die Übungen zum Fragenstellen ( 20 oder 30 Fragen sollen zu einem Photo gestellt werden ) die Phantasie anregen, die Fragen keiner Zensur unterwerfen und hinter bestimmten Fragen ( auch wenn sie zunächst naiv erscheinen ) grundlegende oder versteckte Probleme aufdecken. Diese Trainingsaufgaben zu Texten und Photos soll bei den TeilnehmerInnen auch Neugier und Beobachtungsfähigkeit verstärken. - zweitens: Sie hat die Aufgabe zu dokumentieren und zu informieren. In einem Seminar mit dem Thema "Umwelt" bereitet das Team Besuche und Begegnungen vor, die Fachleute ( Techniker, Ingenieure, Wissenschaftler ) und Entscheidungsträger ( Verantwortliche der Verwaltung und der Politik ) mit der Gruppe der TeilnehmerInnen zusammenbringt. Wir haben oft feststellen können, dass die so entstandenen Kommunikationsstrukturen für die TeilnehmerInnen ungünstig sind: die Verantwortlichen, die man trifft, kennen ihr Themen sehr genau und nützen den grössten Teil der Besuchszeit, um zu erklären und zu kommentieren, was man gerade besichtigt. Wenn dann Fragen seitens der Gruppe gestellt werden, sind diese meist ohne Bezug untereinander, eher nebensächlich und ohne roten Faden. Sobald haarige Fragen auftauchen, ist die befragte Person schon lange auf die Antworten Aus diesem Grund wollten wir auf der CD-Rom Informationsmaterial im Sinne eines für alle gemeinsamen Grundwissens zur Verfügung stellen, damit das nötige Vokabular und die grundsetzlichen Konzepte erworben werden können; z.B. wenn ein(e) TeilnehmerIn mit einem Wissenschaftler oder Industriellen über Umweltverschmutzung spricht, muss er/sie wissen, dass die Verschmutzung die "Zestörung von einem oder mehreren Ökosystemen" bedeutet und er/sie sollte verstehen, was ein Ökosystem ist und auch den Unterschied kennen zwischen einer Verschmutzung und einer Schädigung. Ausserdem hat man dank der strategischen Arbeit an den Fragen, wie in den Übungen auf der CD-Rom vorgeschlagen, eher die Chance die Gespräche zu leiten, anstatt sie zu "erleiden". Schliesslich ist hier natürlich die direkte Verbindung zum Internet sehr wertvoll: man hat die Möglichkeit, sich dort selbst über das Thema zu informieren und zu dokumentieren, oder sogar vorab über die Betriebe, die besichtigt werden sollen; dieses Informationsmaterial, zusammen mit den Frageübungen befähigen die Gruppe, eine gemeinsame Fragestrategie zu entwickeln und sich sogar auf gewisse vorformulierte Antworten vorzubereiten... - drittens: Überprüfung und Zusammenfassung; im Verlaufe der Besuche und Besichtigungen kann man eine ganze Reihe von ausweichenden oder wagen Antworten bekommen, die vielleicht manchmal auf Gedächtnisschwächen der Befragten zurückgeführt werden können, die aber auch Zeichen eines gewissen Unbehagens sein können oder des Willens nicht wirklich zu antworten; oder Zahlen und Normen werden heruntergebetet, die so unverständlich wie inhaltsleer sind. Auch wenn man nicht alles auf dem Internet findet, so wird man doch sehr häufig fündig, wenn man weiss, was man sucht. Es ist also möglich die vor Ort gesammelten Fakten mit denen, die sich auf den offiziellen Webseiten bestimmter Institutionen ( Europa, Behörde für Wasser- wirtschaft, Umweltministerium, u.s.w. ) befinden zu vergleichen. Es geht nicht darum, die Aussagen der Techniker, Industriellen und Wissenschaftler systematisch in Frage zu stellen, sondern den TeilnehmerInnen zu vermitteln, dass man immer mehrere Informationsquellen suchen muss und sie miteinander konfrontieren und vergleichen soll, um sich so eine fundierte Meinung zu bilden. Die Zusammenfassung kann mit Hilfe des Planspiels ( auf dieser Ausgabe der CD-Rom ) erarbeitet werden.
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